Ob Erweiterung, Umnutzung oder Sanierung - für die Redaktion HÄUSER war diese Entwicklung Anlass, das Thema als Award 2007 auszuschreiben. Die Dokumentation des Wettbewerbs, "Die besten Einfamilienhäuser - Umbau statt Neubau", ist wie auch die Jahre zuvor im Callwey Verlag erschienen. Die 25 besten Bauten beweisen, dass moderne, attraktive Architektur nicht nur eine Domäne des Neubaus ist. Der internationale Architekturpreis wird von der Zeitschrift HÄUSER in Kooperation mit Schüco international und dem Verband Privater Bauherren e.V. verliehen. Vorgestellt werden die vier Siegerhäuser (ein erster sowie drei zweite Preise), sechs ausgezeichnete sowie 15 vorbildliche Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gewonnen haben: Falke Architekten Köln mit einem Einfamilienhaus in Köln (1. Preis, dotiert mit 6.000 Euro); Gruber + Popp Berlin mit einem Einfamilienhaus in MÜnchen (2. Preis, dotiert mit 3.000 Euro); Hertl Architekten Steyr mit einem Altstadthaus in Steyr (2. Preis, dotiert mit 3.000 Euro); Corneille Uedingslohmann Köln mit einer Villa in Köln (2. Preis, dotiert mit 3.000 Euro). Da die Auftraggeber nach Meinung der Zeitschrift HÄUSER für die Umsetzung guter Konzepte genauso wichtig sind wie die Architekten selbst, erhielten die Bauherren jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro. Gut 200 Einsender beteiligten sich an dem mit 15.000 Euro dotierten Wettbewerb. Zugelassen waren alle Einfamilienhäuser, die in den letzten drei Jahren umgebaut worden sind. Chefredakteur Wolfgang Nagel: "Das Ergebnis des HÄUSER-Award 2007 zeigt auf vielfaltige Weise, wie Altes in Neues verwandelt werden kann. Hochachtung vor dem, der das Potenzial einer Bestandsimmobilie erkannt hat." |