Die Dokumentation zum Award "Haus des Jahres 2008" beantwortet die Frage, wie innovativ und fexibel moderne Einfamilienhäuser sein können. Wie gehen Planer mit den aktuellen Veränderungen um? Mit neuen Angeboten und Möglichkeiten, aber auch mit neuen Herausforderungen? Klimawandel, allergiefreies Wohnen, Nachhaltigkeit beschreiben Anforderungen, die in den kommenden jahren verstärkt von Architekten und Planern gemeistert werden mÜssen. In dieser Zeit des technischen Wandels und gesellschaftlichen Umbruchs riefen die Zeitschrift HÄUSER, SchÜco und der Verband privater Bauherren (VPB) im Häuser-Award 2008 dazu auf, Lösungen für Einfamilienhäuser zu präsentieren. Keine Visionen oder gar Utopien waren gesucht, sondern konkrete Häuser, die in den letzten drei jahren gebaut wurden. Die Dokumentation des Wettbewerbs, "Die besten Einfamilienhäuser - innovativ und flexibel", stellt die 25 besten von 178 eingereichten Bauten vor. Chefredakteur Wolfgang Nagel: "Der Band zum HÄUSER-Award 2008 ist in der Zusammenschau ein beeindruckendes Arsenal von zukunftsfähigen Entwürfen und Konzepten." Und weiter: "Ich hoffe, dass der HÄUSER-Award 2008 für die Planer und Bauherren nicht nur Anregung, sondern auch Ansporn ist." Dem Anspruch trägt auch der Essay von Werner Sobek Rechnung. Der Stuttgarter Planer hat schon im Jahr 2000 mit seinem automatisierten Glaskubus Maßstäbe gesetzt, die in naher Zukunft von den allermeisten Häusern wohl nicht erreicht werden dürften. Sein Einfamilienhaus ist nicht nur mit dachintegrierter Photovoltaikanlage ausgestattet, sondern emissionsfrei, energetisch völlig unabhängig und zudem komplett recyc1ebar. Vorgestellt werden die vier Siegerhäuser, sechs ausgezeichnete sowie 15 vorbildliche Projekte. Gewonnen haben: straub tacke architekten, München, mit einem Einfamilienhaus in München (1. Preis. dotiert mit 7.000 Euro); Hansulrich Benz, Weissach, mit einem Einfamilienhaus in Nagold (2. Preis. dotiert mit 5.000 Euro); sowie deffner voitländer architekten,Dachau,mit einem Atelierhaus in Dachau (3. Preis, dotiert mit 3.000 Euro). Einen Zusatzpreis vergab die jury unter Vorsitz von (mittlerweile Ex-) BOA-Präsident Kaspar Kraemer an Baurmann-Dürr Architekten Karlsruhe für ein Stadthaus in Karlsruhe (1.000 Euro, gestiftet von SchÜco). Da die Auftraggeber nach Meinung der Zeitschrift HÄUSER für die Umsetzung guter Konzepte genauso wichtig sind wie die Architekten selbst, erhielten die Bauherren jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro, das der VPB zur Verfügung stellte. |