Checklisten - und es läuft

Merkpunkte für die Sanitärinstallationen



Die Sanitärinstallation ist etwas für den Fachhandwerker. Die Einsatzmöglichkeiten von Eigenleistung ist auch hier recht begrenzt. Auch bei den Sanitärarbeiten gibt es eine ganze Reihe von Punkten, auf die man achten sollte.





Nur gestempeltes DIN-Kupferrohr verarbeiten Durch Einsatz von minderwertigem, nicht restlos ziehmittelfreiem Kupferrohr, können spätere Schäden durch Lochfraß auftreten. Sie sollten darauf achten, daß nur gestempeltes DIN-Kupferrohr verwendet wird.
Erstfüllung Heizung/Sanitärleitungen nur über installiertes Feinfilter Das Einschleusen von kleinsten Partikeln (Rost, Schmutz) kann später zu Lochfraßkorrosion an Kupfer-Leitungen führen. Achten Sie darauf, daß bereits die Erstfüllung der Installation nur über ein eingebautes Feinfilter erfolgt.
Dichtheitsprüfung Rohrleitungen vor dem Schließen von Schlitzen Nachdem die Rohinstallation von Heizung und Wasserverteilung verlegt ist, sollte unbedingt eine Dichtheitprüfung des Rohrsystems stattfinden, bevor die Wandschlitze geschlossen oder die Rohre überdeckender Estrich verlegt wird. Dazu wird das Rohrsystem auf Druck gebracht, eingeblockt und über 2 oder 3 Tage beobachtet, ob der Druck konstant bleibt. Beim Prüfen des Heizungs-Rohrsystems muss das Expansionsgefäß abgeklemmt werden, da sonst kein merklicher Druckabfall zu beobachten sein wird.
Bescheinigungen Installateur für Behörde verlangen Die Installations-Fachbetriebe für die Heizungs-, Gas-, Elektro- und Wasserinstallation müssen Abnahme-Bescheinigungen über die ordnungsgemäß erfolgte, den einschlägigen Vorschriften entsprechende Installation ausstellen. Heben Sie diese Bescheinigungen für die Vorlage bei der Behörde sorgfältig auf.
Alle erforderlichen Rohrentlüftungen eingebaut? Für die ordnunggemäße Funktion der Wasser- und Abwasserinstallation müssen an allen Enden der Steigstränge Rohrbelüfter eingebaut werden.
Bade- und Duschwannen fachgerecht mit Hauserde verbunden ? Jede Badewanne und Duschtasse aus Stahblech muß fachgerecht mit der zentralen Hauserde verbunden sein. Hierfür ist ein ausreichender Leitungsquerschnitt zu verwenden.



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