Baukosten senken - auf die Strategie kommt es an !

Bauherrenbücher und Fachliteratur für das Bauwesen

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Maßnahmenbeschreibung Querinfos
Diese beiden Kategorien von Bau-Büchern kann man zum Teil nicht eindeutig voneinander abgrenzen. Der Bauherr, ob privat oder gewerblich, der vielleicht schon mehrmals gebaut hat und sich intensiv um die Planung und Durchführung seiner Baumaßnahme kümmert, kommt früher oder später nicht umhin, auch Literatur zu lesen, die eigentlich schon mehr für die Fachleute konzipiert ist. Gerade Bücher zum Baurecht, zur Ablauforganisation und zu Themen wie Bauökologie und speziellen Baustoffen, wie Lehm, Stroh, Holz, historisches Baumaterial lassen sich nicht in die Kategorie Bauherren- oder Profiliteratur einsortieren.

Eine andere Unterteilung der Bauliteratur ist aber sicher sinnvoll : Es gibt die Bildbände, die mit vielen großen Farbfotos realisierte Objekte mehr oder weniger detailliert beschreiben - mit ganz unterschiedlichem Aufhänger - sozusagen, um Anregungen zu bieten oder die ausführenden Planer und Herstellerfirmen vorzustellen.

Dann gibt es die Fachbücher, die ein ganz bestimmtes Thema, z.B. Niedrigenergiehäuser, Solartechnik, Strohgedeckte Häuser oder kostenreduziertes und verdichtetes Bauen abdecken. Hier werden dann auch theoretische Hintergründe, oft bis ins Detail, behandelt.

Eine dritte Gruppierung sind die "Lehrbücher", die speziell dem Bauherren die Handhabung ganz bestimmter Baustoffe oder Systeme von Grund auf erklären und zumeist reich illustriert veranschaulichen. Hier werden in Form von Schritt für Schritt Anleitungen Handgriffe vermittelt, die vom Eigenleister einfach nachvollzogen werden können. Angereichert werden diese Bücher oft mit Einkaufstips und Qualitätshinweisen zu den einzelnen Baustoffen.

Zuletzt hat man es noch mit Nachschlagwerken zu tun, die die Themen Baurecht, HOAI, DIN-Normen oder VOB, z.T. auch laiengerecht, behandeln. Gerade in der Planungsphase ist es wichtig, sich auch mit diesen Themen auseinader zu setzen, um mitreden zu können und gewisse Dinge einfach zu verstehen. Gerade Unkenntnis auf diesen Themengebieten kann mehr Geld kosten, als durch handwerkliche Eigenleistung erwirtschaftet werden kann.

Deswegen sind Grundkenntnisse im Umgang mit der VOB und der HOAI eigentlich zwingend für einen Bauherren. Spätestens dann, wenn das Genehmigungsverfahren läuft, wird der Bauherr auch mit dem Baurecht in Form der Landesbauordnung konfrontiert. Daß es sehr hilfreich ist und viel Geld und Reinfälle ersparen kann, wenn halbwegs fundierte Kenntnisse im Vertragsrecht vorhanden sind, versteht sich eigentlich fast von selbst.

2000 Dipl.Ing. Hans-Peter Schmitz, Erftstadt   Homepage  Email