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Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf den ausgewiesenen Kaufpreis
des größeren Grundstückes. Vielmehr bezieht sich die Aussage auf den für
einen Quadratmeter zu zahlenden Preis.
Grundstücke sind - wie schon seit Jahrzehnten - nach wie vor Mangelware. Der
Grundstücksmarkt ist ein klassischer Anbietermarkt. Der Anbieter eines
baureifen Grundstückes, insbesondere solcher in guter Lage, hat zumeist
mehrere Kaufinteressenten zur Auswahl.
Bei den heutigen Grundstückspreisen kann es allenfalls problematisch sein,
für ein sehr großes Grundstück in teurer Lage schnell einen Käufer zu
finden. Insbesondere Grundstücke, die für große Bauträger zu klein, für den
Bauherren eines Einfamilienhauses aber deutlich zu groß und damit zu teuer
sind, dürften für Bauherrengemeinschaften interessant sein. Wenn
behördlicherseits nichts dagegen spricht, ein Grundstück von vielleicht
1200 oder 1500 m2 in zwei oder drei kleinere Bauparzellen aufzuteilen, kann
ein derartiges Grundstück auch bei m2-Preisen von 200 EUR erschwinglich
sein.
Für den Besitzer einer großen Bauparzelle, die vielleicht 300.000 EUR
kostet ist es mitunter schwer einen kapitalkräftigen Käufer zu finden. Das
Aufteilen und Einzelverkaufen wiederum ist mit zeitlichem Aufwand
verbunden. Es kann also gut sein, dass er bereit ist, einem Käufer oder
einer Käufergruppe einen deutlichen Preisnachlaß einzuräumen, wenn diese das
Grundstück nach dem Kauf selbst aufteilen.
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