Baukosten senken - auf die Strategie kommt es an !

Der Partner von heute - der Nachbar von morgen

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Maßnahmenbeschreibung Querinfos

Eine Bauherren-Gemeinschaft sollte nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten gegründet werden. Die einzelnen Mitglieder sollten darauf achten, dass auch eine gewisse Sympathie herrscht. Nicht alleine, dass man während der Realisierungsphase "auf Gedeih und Verderben" aufeinander angewiesen ist. Bauherren-Gemeinschaften sind in aller Regel dazu verurteilt, auch später nachbarschaftlich miteinander auszukommen. Und nicht nur der männliche Part der Bauherrenschaft, sondern auch die Ehefrauen sollten möglichst miteinander "können". Die meisten Bauherren-Gemeinschaften entwickeln sich zu guten Nachbarschaften, viele sogar zu dauerhaften Freundschaften.

Eins darf aber nicht vergessen werden: In jeder Gemeinschaft kann es früher oder später auch zum Krach kommen. Ein guter Kooperationsvertrag zeichnet sich dadurch aus, dass auch für diesen Fall in irgendeiner Form Regelungen getroffen werden.

Man sollte sich also schon im Vorfeld fragen: Welche Störungen der gemeinsamen Unternehmung sind denkbar und was werden wir in diesem Fall tun. Was passiert, wenn gemeinsames Eigentum geschaffen wurde ? Oder was passiert, wenn das Eigenleistungsteam nach der Fertigstellung des ersten Rohbaus auseinander bricht ? Für die dann unausbleiblichen Streitfälle sollten schon vorsorglich Lösungswege abgesprochen sein.

Das frühzeitige Durchdenken und Besprechen der möglichen zukünftigen Konfliktfälle reicht vielleicht schon aus, das Auftreten von Konflikten von vorne herein zu vermeiden. Wenn man sich - aus Angst vor dem Ansprechen solcher Konfliktthemen - allzu blauäugig auf eine Bauherren-Gemeinschaft einläßt, kann es später ein böses Erwachen geben.


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