Strenge Vorschriften regeln heute die Wärmedämmung an Gebäuden. Mit
der Energiesparverordnung (EnEV) will die Bundesregierung in diesem Jahr
die bisher gültigen Wärmeschutzregeln verschärfen. Im modernen Hochbau gibt
es viele Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken. Wärmeschutz ist
nicht mehr nur bauphysikalisch erforderlich, sondern eine völlig eigenständige
Komponente, die in entscheidendem Maße die Qualität eines Gebäudes bestimmt.
Die Dämmstoffbranche hat sich in den letzten Jahren entsprechend der
verstärkten Nachfrage entwickelt und bietet heute eine große Vielfalt
an Wärmedämmstoffen an.
Die DDH-Edition "Dämmstoffe" stellt ausführlich Einsatzmöglichkeiten
verschiedener Werkstoffe vor. Extruderschaum, Styropor, Holz- und
Mineralwolle sowie PUR-Hartschaum bieten Architekten, Planern und Handwerkern
unterschiedliche Vorteile. Welche Normen für Wärmedämmstoffe relevant sind
und wie sich die europäische Entwicklung auswirken könnte, beschreibt ein
Beitrag über das Regelwerk. Die Rubrik "Anwendungstechnik" untersucht die
unterschiedlichen bauphysikalischen Gegebenheiten und vielfältigen
Verlegetechniken für das Steildach, Flachdach, die Fassade und den
Erdbereich.
Herzstück der Edition ist eine Marktübersicht über Dämmstoffe, die
einerseits die große stoffliche Vielfalt und andererseits die
anwendungstechnische Breite der Produkte berücksichtigt. Auf mehr als 50
Seiten präsentieren die Tabellen einen Überblick, gegliedert nach
Herstellern bzw. Anbietern der Produkte und plattenförmige, gerollte
Dämmstoffe für flache und geneigte Dächer sowie Außenwände. Dämmstoffe,
die außerhalb der Dichtung liegen, also plattenförmige Dämmungen für
Umkehrdächer und den Perimeterbereich, listet eine gesonderte Tabelle auf;
ebenso die losen Dämmstoffe, auch Sackware oder schütt- oder blasfähige
Dämmstoffe genannt. Abschließend listet die Edition die relevanten
Interessenvertretungen mit Kurzportraits und genauen Anschriften auf.